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Ach, Kinder, ist das ein Elend. Und womöglich trage ich eine Mitschuld, wenn sich das Große G aus Deutschland zurückzieht. Einen Aderlass von mehr als einer Milliarde Dollar wird Google sicher zum Rückzug aus Deutschland bewegen …

Habe ich doch – war das wirklich erst Gestern? – geschrieben: “Die Zeitung ist tod” (weil durch die steigenden Handyzahlen noch weniger Werbegeld bei Verlagen ankommt) – und heute schon die Reaktion der deutschen “Qualitäts-Journalismus-Verlage (oder Quäl-Verlage?) (Bild(-zeitung)):

Und nicht zu knapp. 11% der Umsätze (ups, die Milliarde habe ich aus dem Gewinn gerechnet), die

“unmittelbar und mittelbar mit der öffentlichen Zugänglichmachung von Ausschnitten aus Online-Presseerzeugnissen erzielen”

Da Google ja mit Google-News kein Geld verdient (keine Werbung, keine Einblendungen), und Döpfner sicher keine Nullnummer ist, wird sicherlich der gesamte Konzernumsatz zur Berechnung herangezogen. Oh, ich sollte einen Verlag gründen und noch schnell auf den Zug aufspringen ….

Wieso glaubt Döpfner, dass Google ihm viel Geld zahlen wird?

Nun, Döpfner sei Dank, gibt es das Leistungsschutzrecht. Eine segensreiche Erfindung der Qualitätspresse. Das Leistungsschutzrecht macht es möglich, das schon “kleinste Textschnipsel” Leistungsschutzrechtsmäßig geschützt sind. Die Leistung so schwierige Wörter wie: “und”, “oder”, “der” oder gar “die” zu schreiben, wurde geschützt (und dürfen in keinen Links (auf Qualitäts-Journalismus-Verlags-Erzeugnisse) mehr erscheinen. Sonst: “Geld her”.