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Als Werbetreibender sollte man dort inserieren, wo potentielle Kunden sind. Auch für den angehenden Internet-Autor empfiehlt sich eine analoge Vorgehensweise. Es sei denn, man schreibt nur für sich. Aber das ist eher die Ausnahme oder die Ausrede dafür, dass man nicht gefunden und damit nicht gelesen wird.

Ist die eigene Spielwiese unbekannt, wäre es schon schön, von den einschlägigen Suchmaschinen gefunden zu werden. Die Gretchenfrage lautet – genau wie in der Werbung – wie bekomme ich das hin?

32 zoll in cm

Allem Anschein nach geht das recht einfach, wie der Screenshot beweist. Nur eine Umfrage auf Google+ nach der Frage “Welchen Fernseher hätten Sie denn gerne” – und schon steht der Frager auch bei der unschuldigen Frage nach der Umrechnung von 32 Zoll in cm auf der ersten Seite. Unmittelbar hinter der Bildzeitung.

 

Sicher ist der, nun möglicherweise naheliegende Schluss, sich voll auf Google+ zu konzentrieren, ein Schnellschuss – aber es scheint einiges für diesen Schnellschuss zu sprechen.

Auf der anderen Seite: 32 Zoll ist kein weltbewegendes Thema über das nobelpreisträchtige Essays verfasst wurden. Etwas mehr als eine halbe Million Ergebnisse ist wirklich nicht viel – und damit steigt die Wahrscheinlichkeit, dass der Algorithmus von Google die Umfrage für “wichtig” hält – egal ob sie nun auf G+ liegt oder auf der eigenen Homepage.

Spannend wird nun die Frage:

Wird der Blog-Beitrag weiter oben in den Suchergebnissen erscheinen – oder die geteilte Notiz auf Google+?